Aktualisiert im Februar 2026
Hast du schon immer davon geträumt, Japanisch in Japan zu lernen? Wir bekommen häufig Fragen zu den verschiedenen Möglichkeiten, in Japan zu lernen, dort zu leben und sich ein Leben aufzubauen. Die beste Option für dich hängt von deinen Zielen ab.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, in Japan zu studieren, jede mit ihren eigenen Vorteilen und Einschränkungen. Während sich viele Menschen für ein Langzeitstudium entscheiden – in der Regel zwischen sechs Monaten und zwei Jahren an einer japanischen Sprachschule oder bis zu vier Jahren an einer Universität –, gibt es auch Kurzzeitoptionen, die es dir ermöglichen, das Leben in Japan ohne große Verpflichtung kennenzulernen.
Wenn du daran interessiert bist, jetzt oder in Zukunft nach Japan zu ziehen, hilft dir dieser Leitfaden, die wichtigsten Studienwege zu verstehen und zu entscheiden, welche Art von Aufenthalt für dich die richtige ist.
Lies weiter, um alle Möglichkeiten zum Leben und Lernen in Japan zu entdecken.

Langfristige Optionen für einen Kurs in Japan
Wenn es dein Ziel ist, die japanische Sprache zu beherrschen und das tägliche Leben in Japan kennenzulernen, ist ein Kurs mit einem Studentenvisum eine der zuverlässigsten und lohnendsten Optionen.
Ein Studentenvisum ermöglicht dir einen langfristigen Aufenthalt und bietet viele Vorteile, darunter die Erlaubnis, Teilzeit zu arbeiten, eine nationale Krankenversicherung abzuschließen, ein Bankkonto zu eröffnen und vieles mehr.
Beachte jedoch, dass die Beantragung eines Studentenvisums eine sorgfältige Vorbereitung erfordert. Du musst klare Lernziele nachweisen, die erforderlichen Unterlagen vorlegen und akademische sowie finanzielle Anforderungen erfüllen. Der Prozess ist zwar aufwändiger als bei kurzfristigen Optionen, aber es lohnt sich, wenn du deine Japanischkenntnisse ernsthaft verbessern und möglicherweise in Zukunft in Japan leben und arbeiten möchtest.
Studentenvisum für Sprachschulen (sechs Monate – zwei Jahre)
Wenn du daran interessiert bist, Japanisch zu lernen und in eine neue Kultur einzutauchen, dann bietet dir der Besuch einer Sprachschule die Möglichkeit, beides zu tun.
Sprachschulen gibt es überall in Japan, sodass du zwischen dem lebhaften Stadtleben und ruhigeren Regionen wählen kannst. Die meisten Schüler lernen sechs Monate bis zu zwei Jahre, je nach ihrem Japanischniveau, ihren Fortschritten und ihren langfristigen Zielen.
Japanische Sprachschulen folgen einem strukturierten Lehrplan und haben klare Erwartungen hinsichtlich Anwesenheit und akademischer Leistungen. Eine konsequente Teilnahme und kontinuierliche Fortschritte sind während des gesamten Kurses unerlässlich. Sprachschulen haben in der Regel feste Aufnahmezeiträume, normalerweise im Januar, April, Juli und Oktober (dies kann je nach Schule variieren), sodass die Flexibilität hinsichtlich der Starttermine im Vergleich zu Kurzzeitprogrammen begrenzt ist.
Trotz dieser Anforderungen bleiben Sprachschulen eine der flexibelsten langfristigen Optionen für einen Sprachkurs in Japan und sind ideal für Schüler, die sich eine solide Grundlage in Japanisch aufbauen möchten.
Studentenvisum für Universität oder Berufsschule (bis zu vier Jahre)Eine weitere langfristige Option ist ein Studium an einer japanischen Universität oder Berufsschule.
Mit einem Studentenvisum kannst du in der Regel bis zu vier Jahre und drei Monate in Japan bleiben, je nach Studiengang. Berufsschulen bieten in der Regel Studiengänge mit einer Dauer von ein bis drei Jahren an.
Ein Studium an einer Hochschule in Japan kann dich besser auf das Berufsleben in Japan vorbereiten, insbesondere wenn du nach deinem Abschluss eine Vollzeitstelle anstrebst. Viele Absolventen wechseln von einem Studentenvisum zu einem Arbeitsvisum, insbesondere wenn sie während ihres Studiums fundierte Japanischkenntnisse erworben haben.
Vorteile eines Studentenvisums
- Berechtigung zur Ausübung einer Teilzeitbeschäftigung (bis zu 28 Stunden pro Woche)
- Anspruch auf die nationale Krankenversicherung
- Möglichkeit, ein japanisches Bankkonto zu eröffnen
- Große Auswahl an Wohnmöglichkeiten
- Du bereitest dich besser auf ein langfristiges Leben und eine Beschäftigung in Japan vor
- Einfacherer Übergang zu einem Arbeitsvisum nach dem Abschluss
- Intensives Sprachumfeld zur Verbesserung deiner Japanischkenntnisse
- Go! Go! Nihon unterstützt dich beim damit verbundenen Bewerbungsprozess
Nachteile
- Als Student musst du dein Visum bei längeren Programmen regelmäßig verlängern
- Feste Starttermine für Sprachschulen
- Der Bewerbungsprozess erfordert eine frühzeitige Planung und die Einreichung von Unterlagen

Working-Holiday-Visum (ein Monat – ein Jahr)
Eine weitere Möglichkeit, in Japan einen Kurs zu besuchen, ist ein Working-Holiday-Visum, sofern dein Land ein entsprechendes Abkommen mit Japan hat.
Mit einem Working-Holiday-Visum kannst du an einer japanischen Sprachschule lernen, aber keinen Universitätsabschluss erwerben. Das Visum ist in der Regel bis zu einem Jahr gültig, abhängig von deiner Staatsangehörigkeit. Deutsche können seit einiger Zeit sogar ein zweites Mal dieses Visum beantragen.
Im Gegensatz zu einem Studentenvisum kannst du mit einem Working-Holiday-Visum ohne Stundenbeschränkungen arbeiten. Der Hauptzweck dieses Visums ist jedoch das Reisen und der kulturelle Austausch. Wenn du dich dafür entscheidest, einen Großteil deiner Zeit mit dem Kurs zu verbringen, hast du weniger Flexibilität für Reisen.
Das Working-Holiday-Visum wird in der Regel nur einmal pro Person ausgestellt, ist auf bestimmte Nationalitäten beschränkt und unterliegt in der Regel einer Altersbeschränkung von 18 bis 30 Jahren (in einigen Ländern gibt es geringfügige Abweichungen). Prüfe auf der Website des Außenministeriums, ob du für das Working-Holiday-Visum in Frage kommst.
Vorteile
- Keine Begrenzung der Arbeitszeit
- Anspruch auf nationale Krankenversicherung
- Möglichkeit, ein Bankkonto zu eröffnen
- Flexibler Lebensstil und flexible Arbeitsmöglichkeiten
Nachteile
- Die für den Kurs aufgewendete Zeit schränkt deine Reisemöglichkeiten ein
- Nur für bestimmte Nationalitäten verfügbar
- Altersbeschränkungen gelten für dich.
- Auf ein Jahr begrenzt
- Du kannst es nicht verlängern oder später erneut verwenden.
Kurzzeitoptionen für einen Sprachkurs in Japan
Wenn du dich nicht dazu verpflichten kannst, sechs Monate oder länger in Japan zu leben, stehen dir dennoch kurzfristige Kursoptionen zur Verfügung.
Kurzzeitprogramme sind mit viel weniger Papierkram verbunden und bieten flexible Starttermine. Allerdings kannst du während eines Kurzaufenthalts nicht arbeiten und hast keinen Anspruch auf die nationale Krankenversicherung, sodass eine private Reiseversicherung erforderlich ist.
Diese Optionen eignen sich am besten für dich, wenn du einen Eindruck vom Leben in Japan gewinnen oder deine bestehenden Japanischkenntnisse ergänzen möchtest.
Befristetes Touristenvisum (ein Monat – drei Monate)
Mit einem befristeten Touristenvisum kannst du an ausgewählten Japanisch-Sprachschulen einen Kurzzeitkurs belegen. Nicht alle Schulen bieten diese Option an, daher ist die Verfügbarkeit begrenzt.
Das ist eine großartige Möglichkeit, Sightseeing mit strukturiertem Japanischunterricht zu verbinden, insbesondere wenn du Japan zum ersten Mal besuchst.
Vorteile
- Einfaches Bewerbungsverfahren
- Flexible Starttermine
- Keine langfristige Verpflichtung
Nachteile
- Keine Teilzeitarbeit erlaubt
- Keine staatliche Krankenversicherung
- Begrenzte Auswahl an Schulen
- Die kurze Dauer schränkt deine Sprachfortschritte ein

Study Trips (zwei bis vier Wochen)
Eine weitere kurzfristige Option ist die Teilnahme an einem der Study Trips von Go! Go! Nihon.
Dabei handelt es sich um vorab organisierte Programme, die Japanischunterricht mit kulturellen Aktivitäten und Reisen kombinieren. Die Programme dauern je nach Reise zwischen zwei und fünf Wochen.
Wähle einfach eine Reise aus, buche deinen Flug und Go! Go! Nihon kümmert sich um den Rest.
Vorteile
- Reibungslose und einfache Anmeldung
- Vorab organisierte, stressfreie Erfahrung
- Kulturelle Aktivitäten neben dem Sprachunterricht
Nachteile
- Weniger Flexibilität als bei einer individuellen Reise
- Nicht lang genug, um wesentliche Sprachfortschritte zu erzielen
Bewerbungsfristen
Go! Go! Nihon verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung darin, Menschen beim Leben und Lernen in Japan zu unterstützen. Wir helfen dir bei der Auswahl der Schule und der Unterkunft und begleiten dich durch jeden Schritt des Bewerbungsprozesses – völlig kostenlos. Wenn du ein Studentenvisum beantragen möchtest, empfehlen wir dir, dich sechs Monate bis ein Jahr im Voraus mit uns in Verbindung zu setzen, damit du genügend Zeit hast, die Unterlagen vorzubereiten und die Bewerbungsfristen einzuhalten.
Wenn du mehr über das Leben in Japan erfahren möchtest, besuche unseren regelmäßig aktualisierten Blog. Wenn du darüber nachdenkst, nach Japan zu ziehen, kontaktiere uns für weitere Informationen.