{"id":31656,"date":"2018-02-14T16:00:09","date_gmt":"2018-02-14T07:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/gogonihon.com\/?p=31656"},"modified":"2023-05-12T15:46:32","modified_gmt":"2023-05-12T15:46:32","slug":"hund-hachiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gogonihon.com\/de\/blog\/hund-hachiko\/","title":{"rendered":"Hachiko, der ber\u00fchmteste Hund Japans, und 5 weitere japanische Hunderassen!"},"content":{"rendered":"<p>Wer kennt nicht Japans ber\u00fchmtesten Hund Hachiko? Aber welche Hunderassen gibt es eigentlich in Japan? Es sind sechs Hunderassen der Spitz Reihe in Japan heimisch: Der Hokkaido, Akita, Kai, Kishu, Shikoku und der Shiba-Hund. Sie alle wurden mit der Hilfe des <em>Nihon Ken Hozonkai <\/em>(\u65e5\u672c\u72ac\u4fdd\u5b58\u4f1a), dem Verband f\u00fcr die Erhaltung des japanischen Hundes, von der japanischen Regierung als Naturdenkmal deklariert. Ziel des Verbands ist es bis heute diese Rassen zu erhalten und zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Auf der n\u00f6rdlichsten Insel Japans ist der gleichnamige Hokkaido\u0304-Hund heimisch. Er kam wahrscheinlich gemeinsam mit einem der Urv\u00f6lker Japans, den Ainu, w\u00e4hrend der Jo\u0304mon-Zeit (ca. 10.000 \u2013 300 v.Chr.) nach Japan und wird deshalb auch Ainu-Hund genannt. Die als mutig und tatkr\u00e4ftig geltende Hunderasse wurde 1937 zu einem Naturdenkmal Japans erkl\u00e4rt.<\/p>\n<h2><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-80886\" src=\"https:\/\/gogonihon.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/2-hachiko.png\" alt=\"\" width=\"798\" height=\"436\" \/><\/h2>\n<h2><strong>Die Geschichte vom Hund Hachiko<\/strong><\/h2>\n<p>Ein St\u00fcck s\u00fcdlicher befindet sich die Heimat des gr\u00f6\u00dften japanischen Hundes, dem Akita-Hund. Wie alle Rassen dieser Art wurde er fr\u00fcher schon als Jagd- und Schutzhund gehalten. Genannt ist die Rasse nach der Pr\u00e4fektur Akita, aus der auch der bekannte Hund <em>Hachiko\u00a0<\/em>(\u30cf\u30c1\u516c) stammt. Seine Geschichte gilt bis heute als Symbol der Treue und Hingabe und war auch Thema einiger B\u00fccher und Filme. Er wurde im November 1923 in O\u0304date geboren und von Hidesaburo\u0304 Ueno, einem Professor der landwirtschaftlichen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Tokyo, adoptiert.<\/p>\n<p>Jeden Morgen begleitete Hachiko den Professor zum Bahnhof Shibuya und kehrte dann nach Hause zur\u00fcck. Abends ging er wieder zum Bahnhof, um sein Herrchen dort abzuholen. Etwa ein Jahr lang war dies seine Routine. Doch am 21. Mai 1925 starb Ueno w\u00e4hrend seiner Arbeit an einer Hirnblutung. Hachiko wurde zu Verwandten in Asakusa gegeben, doch er riss immer wieder aus und kehrte in sein altes Heim in Shibuya zur\u00fcck. Er wurde dann von Uenos ehemaligem G\u00e4rtner aufgenommen, doch auch von dort riss er weiterhin aus. Da sein Herrchen jedoch nicht zu Hause war, machte sich Hachiko auf den Weg zum Shibuya Bahnhof, um dort wie gewohnt auf ihn zu warten. Jeden Tag wartete er darauf, dass Ueno mit den anderen Pendlern an der Station ankommt und verlie\u00df den Platz nur aufgrund von starkem Hunger.<\/p>\n<p>Nach einer Weile wurde der Akita-Hund immer \u00f6fter bemerkt und es erschien sogar ein Artikel in der Zeitung <em>Asahi Shinbun <\/em>(\u671d\u65e5\u65b0\u805e) \u00fcber Hachiko, so dass der Hund zu einer kleinen Ber\u00fchmtheit wurde. Im Jahr 1934 wurde dar\u00fcberhinaus eine Bronzestatue des treuen Hundes vor dem Bahnhof Shibuya errichtet. Ein Jahr danach, am 8. M\u00e4rz 1935, starb Hachiko. Er wurde bei Hidesaburo\u0304 Ueno begraben, so dass er nach insgesamt 9 Jahren und 10 Monaten des t\u00e4glichen Wartens endlich wieder mit seinem Herrchen vereint war.<\/p>\n<p>Weniger bekannt ist der Kai-Hund, welcher aus der historischen Pr\u00e4fektur Kai, dem heutigen Yamanashi, stammt und daher seinen Namen erhielt. Aufgrund der bergigen Landschaft seiner Heimat ist der Kai- Hund ein besonders guter Kletterer und auch J\u00e4ger. Er soll au\u00dferdem sehr intelligent und ein schneller Lerner sein, weshalb einige Kai-Hunde als Rettungs- oder Suchhunde eingesetzt werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-80896\" src=\"https:\/\/gogonihon.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/hachiko-3.png\" alt=\"\" width=\"798\" height=\"436\" \/><\/p>\n<h2><strong>Herkunft pr\u00e4gt die Hunde<\/strong><\/h2>\n<p>In der historischen Provinz Kishu\u0304, welche der heutigen Pr\u00e4fektur Wakayama und einem Teil der Pr\u00e4fektur Mie entspricht, ist der Kishu\u0304-Hund heimisch. Im Jahr 1934 wurde die als tapfer und treu geltende Rasse zum Naturdenkmal deklariert. Heutzutage hat die Mehrheit dieser Rasse ein wei\u00dfes Fell; zum einen aus genetischen Gr\u00fcnden und zum anderen aufgrund einer Popularit\u00e4t der wei\u00dfen Kishu\u0304 bei den Z\u00fcchtern.<\/p>\n<p>Ganz in der N\u00e4he befindet sich Shikoku, eine der Hauptinsel Japans und Ursprung der Shikoku-Rasse. Die Hunde sollen insbesondere aus der Pr\u00e4fektur Kochi stammen und werden deshalb auch Kochi-Hunde genannt. Auch sie wurden zu einem Naturdenkmal Japans erkl\u00e4rt, und zwar im Jahre 1937.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt die einzige Rasse, die nicht nach einer Region benannt wurde: der Shiba-Hund. Er stammt aus einem gro\u00dfen Gebiet Zentraljapans; woher sein Name tats\u00e4chlich stammt ist nicht ganz klar, es gibt mehrere Theorien. Sicher ist jedoch, dass die Shiba-Hunde die kleinsten und auch die beliebtesten der japanischen Hunde sind. Und in der Welt des Internets sind sie wohl nicht nur wegen ihrer Niedlichkeit bekannt, sondern in den letzten Jahren auch wegen des Doge Memes.<\/p>\n<p>Diese sechs Hunderassen sind selten, weshalb sie zu Naturdenkm\u00e4lern erkl\u00e4rt und besonders gesch\u00fctzt werden. Aufgrund ihrer Rarit\u00e4t ist es nat\u00fcrlich vor allem au\u00dferhalb Japans schwierig und teuer einen japanischen Hund zu bekommen, daher muss wohl die Masse an s\u00fc\u00dfen Bildern im Internet f\u00fcr die meisten Hundeliebhaber ausreichen. Alternativ kann man sich auch noch an einem der Filme \u00fcber Hachiko erfreuen, in denen der Hund vergeblich auf sein Herrchen wartet.<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer kennt nicht Japans ber\u00fchmtesten Hund Hachiko? Aber welche Hunderassen gibt es eigentlich in Japan? Es sind sechs Hunderassen der Spitz Reihe in Japan heimisch: Der Hokkaido, Akita, Kai, Kishu, Shikoku und der Shiba-Hund. Sie alle wurden mit der Hilfe des Nihon Ken Hozonkai (\u65e5\u672c\u72ac\u4fdd\u5b58\u4f1a), dem Verband f\u00fcr die Erhaltung des japanischen Hundes, von der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":88,"featured_media":29595,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[416],"tags":[795,784],"class_list":["post-31656","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-japanische-kultur","tag-popkultur","tag-tradition"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gogonihon.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31656","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gogonihon.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gogonihon.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gogonihon.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/88"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gogonihon.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31656"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/gogonihon.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31656\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gogonihon.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/29595"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gogonihon.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31656"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gogonihon.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31656"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gogonihon.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31656"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}