Seit März 2020 mussten tausende von Schülern aus dem Ausland ihre Pläne und Vorhaben liegen lassen und konnten nichts tun als abzuwarten, wegen Japan’s Einreisesperre, welche als Maßnahme gegen COVID-19 in Kraft trat. Viele dieser Schüler haben monatelang Geld gespart und schon ihr Leben lang auf die Chance gewartet, in Japan leben zu können und dort zu studieren und sich ein Leben aufzubauen.

Hier sind ein paar Beispiele für ihre Seite der Geschichte und warum sie sich wünschen, dass die japanische Regierung die Einreisesperre für Schüler und Studenten lockert. 

Hinweis: Die Antworten wurden der Verständlichkeit halber bearbeitet.

Kai, Österreich

Als ich 2018 anfing, die Sprache zu lernen, begann ich mich auch mehr und mehr für die japanische Kultur und das Leben in Japan zu interessieren. Damals wurde mir bereits klar, dass ich so schnell wie möglich nach Japan ziehen wollte. Ich habe mir viel Mühe beim Lernen gegeben und konnte dadurch ein Jahr später meinen JLPT N4 bestehen. Jetzt, nach zwei Jahren Studium, möchte ich endlich nach Japan ziehen, um meine Japanischkenntnisse weiter zu verbessern und kennenzulernen, wie das Leben in dem Land ist, in das ich mich verliebt habe.

Ich habe im Mai meinen Job gekündigt, um mich auf meinen Umzug nach Japan vorzubereiten, und kann seitdem auch keinen neuen Job anfangen, da wir kein Datum bekommen, an dem wir dann endlich einreisen können. Jetzt muss ich meine Ersparnisse verwenden, mit denen ich eigentlich mein neues Leben in Japan beginnen wollte.

Adam, England

Es war schon immer mein Traum (in Japan zu studieren). Ich hatte zuvor schon in Japan gearbeitet, was jedoch mühselig war aufgrund meiner fehlenden Japanischkenntnisse, und ich schließlich nach England zurückkehren musste. Während meiner Zeit in Japan konnte ich jedoch atemberaubende Erfahrungen machen und viele unglaubliche Menschen kennenlernen. Ich bin fest dazu entschlossen nach Japan zurückzukehren und mehr Japanisch zu lernen, um die Kultur besser zu verstehen und mein Leben dort mehr genießen zu können.

Das Einreiseverbot schadet wirklich meiner Karriere und meiner persönlichen Entwicklung. Ich habe im März einen guten Job gekündigt, um meinen Traum in Japan zu verwirklichen. Ich konnte jedoch nicht umziehen und bin jetzt also arbeitslos, nachdem ich meinen Traumjob aufgegeben habe. Ich musste aus meiner Wohnung ausziehen und wieder bei meinen Eltern einziehen. Die Situation ist frustrierend und peinlich. Ich werde am Boden zerstört sein, wenn es eine weitere Verschiebung der Aufhebung der Einreisesperre gibt.

Camila, Brasilien

Ich habe mich schon seit zwei Jahren darauf vorbereitet, in Japan studieren zu können. Ich habe meinen ersten JLPT im Jahr 2010 bestanden. Seitdem denke ich an nichts anderes mehr, als nach Japan zu ziehen, um die Sprache mit Muttersprachlern zu üben und mehr über die Kultur zu lernen. Außerdem habe ich vor, meinen Master in Japan zu machen.

Meine Frustration und Angst quält mich Tag für Tag. Ich hatte vor, im April 2020 einzureisen und meinen Kurs zu beginnen. Ich habe meinen Job daher bereits gekündigt und meinen Mietvertrag für meine Wohnung storniert. Im Moment bin ich also arbeitslos und lebe in einer Airbnb Wohnung, all das während einer Pandemie. Jedes Mal, wenn die japanische Regierung die Einreisesperre verlängert, bedeutet es, dass ich mehr von meinem Ersparten ausgeben muss, welches ich eigentlich für mein Leben in Japan brauche.

Hannah, Niederlande

Ich warte seit März darauf, nach Japan ziehen zu können. Ich beschloss, mein Jurastudium zu unterbrechen, damit ich ein halbes Jahr lang nach Japan gehen kann, um Japanisch zu lernen. Dies ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich mich entschied, meine Komfortzone zu verlassen und etwas völlig Außergewöhnliches zu tun. Seit langem ist es mein Traum, Japanisch zu lernen und die japanische Kultur auf eine Weise zu erleben, die ich in meinem eigenen Land niemals so erleben könnte.

Es schmerzt mich so sehr, dass internationale Schüler und Studenten wegen Japan’s Einreisesperre in Angst und Zweifel leben müssen. Ich bin bereit, mich PCR-Tests und einer zweiwöchigen Quarantäne zu unterziehen, wenn dies bedeutet, dass ich im Oktober nach Japan gehen kann. Worte können einfach nicht ausdrücken, wie wichtig dies für mich ist.

Michael, Deutschland

Ich habe mich fast mein ganzes Leben lang für die japanische Kultur interessiert. Ich habe lange Zeit alleine Japanisch gelernt, aber ich möchte nun endlich fließend sprechen können. Japanisch zu lernen und in Japan zu leben ist mein Lebenstraum. Ich werde es sicherlich nicht bereuen.

Ich habe seit Mai kein Einkommen mehr. Die lange Wartezeit ist für mich also sehr teuer. Meine Ersparnisse waren ursprünglich für Japan bestimmt. Je länger ich arbeitslos bin, desto schwieriger wird es für mich, einen Job zu finden. Ich muss möglicherweise meine Reise stornieren, wenn Japan’s Einreisesperre noch länger bestehen bleibt.

Hannah, USA

In Japan die Sprache lernen zu können bedeutet mir die Welt, da ich dadurch die Sprachbarriere überkommen kann und meinen Horizont erweitern kann. Es bedeutet für mich auch, dass ich in meinem Traum näher komme, irgendwann in Japan zu unterrichten und zu arbeiten.

Die Verzögerungen bei der Öffnung der Grenze für Sprachschüler bedeuten, dass ich überhaupt nicht nach Japan kommen kann. Ich musste mein Leben für ein ganzes Jahr beiseite schieben und meinen Job in den USA aufgeben, weil ich dachte, ich würde schon im Juni / Juli 2020 in Japan sein. Ich habe meinen tollen Jobs aufgegeben, weil es mein Wunsch war die Sprachschule in Japan zu besuchen und Japanisch zu lernen. Wenn ich im Oktober nicht kommen kann, hab ich keine andere Wahl als diesen Traum aufzugeben, da es mir finanziell nicht möglich ist, einfach weiter zu warten.

Wie du helfen kannst

Unterstütze unsere Schüler dabei, die Einstellung der japanischen Regierung bezüglich der Einreisesperre für internationale Schüler zu ändern und die Grenzen zu öffnen, indem du unsere Petition hier unterschreibst.

Bitte schau dir auch unser Video an, von Schülern die erklären, wie sich Japan’s Einreisesperre auf ihr Leben auswirkt, und teile es mit anderen: